Die neue EU-Verpackungsverordnung, offiziell Packaging and Packaging Waste Regulation oder kurz PPWR, bringt tiefgreifende Veränderungen für Unternehmen in Deutschland und ganz Europa. Sie stellt Unternehmen vor neue Anforderungen an Transparenz, Nachweisführung und die Steuerung von Verpackungskreisläufen. INFORM's Behältermanagementsoftware verbindet dafür operative Verpackungsdaten, regulatorische Anforderungen und intelligente Entscheidungsunterstützung in einer gemeinsamen Daten- und Entscheidungsbasis.

SYNCROTESS BEHÄLTERMANAGEMENT UNTERSTÜTZT DORT, WO DIE PPWR OPERATIV WIRD
Die PPWR stellt Unternehmen vor neue Anforderungen an Transparenz, Nachweisführung und die Steuerung von Verpackungskreisläufen. SYNCROTESS verbindet dafür operative Verpackungsdaten, regulatorische Anforderungen und intelligente Entscheidungsunterstützung in einer gemeinsamen Daten- und Entscheidungsbasis.
- OPERATIVE SICHT: Bilden Sie Einweg- und Mehrwegverpackungen gemeinsam ab und verfolgen Sie Bestände, Bewegungen und Umläufe über Werke, Lieferanten, Kunden und Dienstleister hinweg.
- COMPLIANCE UNTERSTÜTZUNG: Führen Sie Identifikations-, Mengen- und Bewegungsdaten strukturiert zusammen. SYNCROTESS bereitet relevante Informationen und Kennzahlen für Nachweisführung, Reporting und die Umsetzung regulatorischer Anforderungen nachvollziehbar auf.
- ENTSCHEIDUNGSUNTERSTÜTZUNG: Nutzen Sie Projektionen, Min- und Max-Bestände, KPI, Prognosen und mathematische Optimierung, um Engpässe frühzeitig zu erkennen und Verpackungen bedarfsgerecht im Netzwerk zu verteilen.
WHITE PAPER: PPWR in Industrie- und Werkslogistik.
MEHRWEG- UND TRANSPORTVERPACKUNGEN WIRTSCHAFTLICH STEUERN
Die PPWR bringt neue Anforderungen, aber auch neue Chancen mit sich. In diesem Whitepaper zeigen wir Ihnen, welche Anforderungen auf die Industrie- und Werkslogistik konkret zukommen, woran Kreislaufsysteme in der Praxis oft scheitern und was sie leisten müssen, um die Ziele der Verordnung tatsächlich zu erfüllen.
Wir wünschen eine spannende Lektüre.

PPWR-Selbstcheck: Sind Sie bereit für die PPWR?
FAQ
Welche Unternehmen sind von der PPWR betroffen?
Grundsätzlich gilt: Die PPWR betrifft nahezu jedes Unternehmen, das mit Verpackungen arbeitet. Dazu zählen nicht nur Verpackungshersteller, sondern die gesamte Lieferkette.
Betroffen sind insbesondere:
- Hersteller von Verpackungen und verpackten Produkten
- Importeure und Exporteure
- Industrieunternehmen und Automotive
- Logistik- und Transportunternehmen
- Händler, Großhändler und Einzelhandel
- E-Commerce und Fulfillment-Dienstleister
Sobald ein Unternehmen Verpackungen in der EU in Verkehr bringt, nutzt oder in Umläufen steuert, greifen die Anforderungen der PPWR.
Was bedeutet die PPWR für meine Logistikprozesse?
Die PPWR greift direkt in bestehende Logistikprozesse ein. Verpackungen werden damit zu einer steuerbaren Größe.
Für Unternehmen bedeutet das:
- Mehr Fokus auf Umläufe statt Einwegprozesse
- Höhere Anforderungen an Planung und Verfügbarkeit
- Nachweisbarkeit von Beständen und Bewegungen
- Mehr Abstimmung entlang der gesamten Lieferkette
Logistik wird damit nicht nur operativ, sondern auch regulatorisch relevant.
Warum ist Artikel 29 der PPWR so wichtig?
Artikel 29 ist der zentrale Hebel der PPWR für Industrie und Logistik, weil er Wiederverwendung erstmals verbindlich macht.
Er legt konkrete Zielwerte fest:
- Ab 2030 mindestens 40 Prozent Wiederverwendung bestimmter Transportverpackungen
- Ab 2040 sollen 70 Prozent angestrebt werden
- In bestimmten Fällen, etwa bei Transporten zwischen eigenen Standorten, müssen Verpackungen vollständig wiederverwendbar sein
Entscheidend ist: Es reicht nicht mehr, Mehrweg theoretisch einzusetzen. Unternehmen müssen nachweisen können, dass Verpackungen tatsächlich im Umlauf bleiben und wiederverwendet werden.
Warum reicht ein Mehrwegsystem allein nicht aus?
Mehrweg ist nicht automatisch effizient oder nachhaltig.
Ohne Steuerung entstehen schnell Probleme:
- Behälter gehen verloren
- Umläufe werden zu langsam
- Bestände steigen unnötig
- Expresssendungen und Repositionierungen nehmen zu
Ein Mehrwegsystem entfaltet seinen Vorteil erst dann, wenn es aktiv gesteuert wird. Genau hier liegt der Unterschied zwischen Theorie und funktionierender Praxis.
Wie lassen sich Behälterverluste und ineffiziente Umläufe vermeiden?
Der Schlüssel liegt in Transparenz und klaren Prozessen.
Wichtige Hebel sind:
- Nachvollziehbare Buchungen und Bewegungen
- Klare Verantwortlichkeiten entlang der Lieferkette
- Frühzeitiges Erkennen von Abweichungen
- Aktive Steuerung von Rückführungen
- Prognosen für Bedarf und Umläufe
Wer seine Behälterflüsse versteht, kann Verluste reduzieren und Umläufe deutlich effizienter gestalten.
Hinweis: Die Inhalte dieser Seite dienen der allgemeinen Information und Orientierung und stellen keine Rechtsberatung dar. Für eine verbindliche rechtliche Bewertung wenden Sie sich bitte an Ihre Rechtsberatung.

