Success Story

MTU Aero Engines:
Optimierte Werkslogistik

MTU senkt Lkw-Durchlaufzeiten mit effektiver Yard Management Software

Die MTU Aero Engines AG ist Deutschlands führender Triebwerkshersteller mit Kernkompetenzen bei Niederdruckturbinen, Hochdruckverdichtern, Turbinenzwischengehäusen sowie Herstell- und Reparaturverfahren. 

Hohe Sicherheitsanforderungen, komplexe Produktions­prozesse und steigende Stückzahlen stellen besondere Anforderungen an die Werkslogistik. Um Materialflüsse stabil, transparent und effizient zu steuern, setzt MTU seit vielen Jahren auf Lösungen von INFORM, sowohl in der Intralogistik als auch bei der Steuerung der LKW-Anlieferungen.

Die Highlights

560.000 Transporte. Eine Steuerung.

  • Rund 560.000 Transportaufträge jährlich fallen bei MTU an, um die Produktion der Triebwerke, die aus 1.200 und mehr Einzelteilen bestehen, über das zentrale logistische System SYNCROTESS zu steuern.
  • Bereits seit 1993 bildet das System die Grundlage der Intralogistik und plant Transportprozesse dynamisch in Echtzeit.

Komplexe Transporte. Sekundenschnell gesteuert.

  • Auf Basis aller Aufträge und tatsächlich verfügbarer Ressourcen werden Abwicklungsreihenfolgen innerhalb von Sekunden neu berechnet und optimal auf Fahrzeuge verteilt.
  • Komplexe, mehrstufige Transportketten über Hallen, Höfe und Standorte hinweg werden zuverlässig abgebildet. Trotz stark wachsender Komplexität – von 60 auf heute über 400 Planungspositionen – bleibt die Intralogistik effizient, skalierbar und wirtschaftlich, mit rund 30 % Kosteneinsparung und ROI unter einem Jahr.

Intralogistik zukunftssicher aufgestellt

  • Durch die Erweiterung der algorithmischen Planung, die Anbindung externer Standorte sowie die Integration zusätzlicher Transportprozesse entstand eine durchgängig transparente und skalierbare Logistik.
  • Mobile Endgeräte, WLAN-Abdeckung und die Site-Logistics-App ermöglichen eine intuitive Steuerung, vereinfachte Scanprozesse und lückenloses Track & Trace. Suchanfragen nach Material oder Transporten gehen damit nahezu gegen Null. 

autonome Transporte und nachhaltige Logistik

  • Fahrerlose Transportsysteme (FTS) verschiedener Hersteller sollen gemeinsam mit manuell gesteuerten Staplern in einem integrierten System geplant und gesteuert werden. Ziel ist ein effizienter, gemischter Betrieb mit optimal abgestimmten Transportfolgen.
  • Ein neues Simulationsmodul in SYNCROTESS ermöglicht, Stammdatenänderungen und deren Auswirkungen auf Kennzahlen wie Durchlaufzeiten vorab zu analysieren. So werden Entscheidungen belastbarer, Leerfahrten weiter reduziert und Ressourcen schonender eingesetzt.
     

Entzerrte Anlieferung und effizientere Rampenprozesse

  • Der eingehenden LKW-Verkehr wurde mit SYNCROSUPPLY gezielt neu organisiert, um Anlieferspitzen zu entzerren und die Auslastung der vier Rampen gleichmäßiger über den Tag zu verteilen. 
  • Über ein webbasiertes Zeitfenstermanagement kündigen Speditionen ihre Fahrten an, übermitteln Frachtdaten und buchen passende Slots, die systemseitig optimal den Rampen zugewiesen werden.
  • Self-Check-in, integrierte Sicherheitsprüfungen und eine transparente Steuerung vor Ort sorgen für klare Prozesse und reduzierte Wartezeiten. Das System schafft vollständige Transparenz darüber, wer sich wann und wie lange auf dem Werksgelände befindet .
Mit den Neuerungen ließ sich die interne Liefertreue von 89 Prozent im Jahr 2020 trotz höherer Komplexität und gestiegener Volumina auf 93 Prozent in 2022 steigern.
Florian Wohlgemuth, Projektmanager Logistikplanung, MTU Aero Engines AG

Die Vorteile:

  • Höhere Prozessstabilität
  • Verbesserte Termintreue
  • Transparenz über alle logistischen Vorgänge
  • Effizienter Ressourceneinsatz
  • Skalierbarkeit für zukünftiges Wachstum

Die Erfolge:

  • Zentrale Steuerung aller innerbetrieblichen Transporte
  • Durchgängige Nachverfolgbarkeit des Materials
  • Erhöhung der internen Liefertreue von 89% auf 93%
  • Abbildung komplexer Multi-Stage-Transportketten innerhalb des Werkes
  • Reduktion der Transportkosten um rund 30 %
  • Signifikante Reduzierung der Lkw-Durchlaufzeiten von 56 auf 46 Minuten
  • Vollständige Transparenz und Reduzierung des Verkehrsaufkommen auf dem Werksgelände
Hiltrud Kliesch

Hiltrud Kliesch

Business Development Industrielogistik

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