Zwei Experten analysieren FRAML, Betrugsprävention und AML in einer gemeinsamen digitalen Risikosicht.

FINANCIAL CRIME PREVENTION

FRAML – BETRUGS­PRÄVENTION UND AML ZUSAMMEN­BRINGEN

Operative Silos aufbrechen, Transparenz verbessern, Risiken schneller erkennen und die Prävention von Finanz­kriminalität stärken.

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FINANZKRIMINALITÄT KENNT KEINE SILOS

Betrug und Geldwäsche sind eng miteinander verknüpft. Erlöse aus Betrugsdelikten müssen bewegt und verschleiert werden, während Geldwäscheschemata häufig auf betrügerische Mittel wie Identitätsdiebstahl, synthetische Konten, Kontoübernahmen oder Geldkuriernetzwerke zurückgreifen.

Dennoch arbeiten viele Finanzinstitute in der Betrugsprävention und Geldwäschebekämpfung weiterhin mit getrennten Teams, Systemen und Datenquellen. Dadurch lassen sich zusammenhängende Aktivitäten schwerer erkennen und Ermittlungen schwieriger koordinieren.

was ist FRAML?

Der Begriff FRAML setzt sich aus „Fraud“ und „AML“ (Anti-Money Laundering) zusammen. Er beschreibt die engere Verzahnung beider Disziplinen durch gemeinsame Daten, Technologien, Erkenntnisse und Work­flows.

FRAML bedeutet dabei nicht, Betrugs­prävention und AML gleichzusetzen. Vielmehr geht es darum, die Zusammen­arbeit dort zu stärken, wo sich Zuständigkeiten und Infor­mationen überschneiden.

WAS FRAML VERBESSERN KANN – UND WAS ES DAFÜR BRAUCHT

FRAML kann Finanzinstitute dabei unterstützen, Finanzkriminalität besser zu erkennen, zu untersuchen und zu steuern. Wie wirksam der Ansatz ist, hängt dabei von klaren Verantwortlichkeiten, verlässlichen Daten und ausreichender operativer Flexibilität ab.

POTENZIELLE VORTEILE

  • Umfassendere Sicht
    Gemeinsam genutzte Infor­mationen können Fraud- und AML-Teams ein vollständigeres Bild von Kundenaktivitäten und zusammen­hängenden Risiken der Finanzkriminalität vermitteln.
  • Effektivere Untersuchungen
    Eine gemeinsame technologische Basis kann die Zusammenarbeit, die Priorisierung von Alerts und die Fallbearbeitung über Fraud- und AML-Teams hinweg verbessern.
  • Höhere operative Effizienz
    Ein bereichsübergreifender Risikokontext kann Teams dabei helfen, relevante Fälle besser zu priorisieren und sich auf Aktivitäten mit höherem Risiko zu konzentrieren.

VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE UMSETZUNG

  • Klare Governance
    Verantwortlichkeiten, Entscheidungs­befugnisse und Eskalationswege müssen trotz unterschiedlicher Mandate, Zeit­vorgaben und Prioritäten klar geregelt bleiben.
  • Verlässliche Datenintegration
    Eine umfassendere Kundensicht setzt genaue, relevante und aktuelle Informationen aus unterschiedlichen Systemen und Anwendungsbereichen voraus.
  • Operative Flexibilität
    Finanzinstitute müssen die Kontrolle über Regeln, Modelle, Workflows und Monitoring-Szenarien behalten, wenn sich Risiken und regulatorische Anforderungen verändern.

DIE TECHNOLOGIE HINTER FRAML

FRAML benötigt Technologien, die relevante Informationen zusammenführen, Risiken in Echtzeit bewerten, spezialisierte Workflows unterstützen und Entscheidungen nachvollziehbar und anpassbar machen.

Professionals reviewing digital dashboards for fraud prevention and compliance.

GEMEINSAMER KUNDENKONTEXT

Informationen aus unterschiedlichen Anwendungsbereichen können zusammengeführt werden, um ein umfassenderes Bild von Kundenaktivitäten und Risiken der Finanzkriminalität zu erhalten.

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HYBRIDE KI

Hybride KI kombiniert maschinelles Lernen (ML) mit wissensbasierten Methoden wie Expertenregeln, Watchlists und dynamischem Profiling.

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ENTSCHEIDUNGEN IN ECHTZEIT

Expertensysteme und analytische Modelle können zeitkritische Szenarien wie Kartentransaktionen und Instant Payments unterstützen.

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TRANSPARENTE UND ANPASSBARE ENTSCHEIDUNGEN

Regeln, Modelle, Szenarien und Workflows müssen für Ermittler, Analysten und Compliance-Teams nachvollziehbar und anpassbar bleiben.

EINE FLEXIBLE BASIS FÜR VERNETZTE FINANZKRIMINALITÄTSPRÄVENTION

Um diese Anforderungen zu erfüllen, braucht es eine Plattform, die Funktionen aus Betrugsprävention und AML verbindet und gleichzeitig die operative Flexibilität erhält.

RiskShield führt relevante Funktionen aus Betrugsprävention und AML in einer gemeinsamen technologischen Umgebung zusammen. Die Plattform unterstützt einen gemeinsamen Kundenkontext, Risikobewertungen in Echtzeit, spezialisierte Workflows sowie transparente und konfigurierbare Entscheidungen. Finanz­institute können Erkennungsszenarien, Regeln, Workflows und operative Prioritäten an ihre eigenen Anforderungen anpassen.

 

RiskShield unterstützt unter anderem folgende Anwendungsfälle:

  • Betrugserkennung in Echtzeit im Zahlungsverkehr
  • AML-Transaktionsmonitoring
  • Sanktions- und Kundenscreening
  • Fallmanagement
  • Verhaltensprofiling
  • Risikobasierte Alert-Priorisierung

Entdecken Sie unsere FRAML-Ressourcen

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WHITE PAPER | KI KANN DIE ZUSAMMENARBEIT VON BETRUGSPRÄVENTION UND AML UNTERSTÜTZEN

Entdecken Sie die neuesten Erkenntnisse und Strategien zur Betrugsprävention und AML-Compliance und erfahren Sie, wie KI die betriebliche Effizienz von Finanzinstituten neu definiert. 

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EXPERTenBLOG | FRAML: Wo Betrugsprävention und AML zusammenfließen

FRAML verbindet Fraud Prevention und AML. Der Blog beleuchtet Vorteile, Herausforderungen und Technologien – und warum die Auflösung von Silos strategisch entscheidend ist.

LASSEN SIE UNS ÜBER IHRE FRAML-STRATEGIE SPRECHEN

Jedes Finanzinstitut startet bei FRAML an einem anderen Punkt. Sprechen Sie mit unseren Experten darüber, wo eine engere Verzahnung von Betrugsprävention und AML für Ihr Unternehmen Mehrwert schaffen kann.

Dr. Stephan  Lemkens

Dr. Stephan Lemkens

Solution Owner Compliance | Risk & Fraud

Stephan ist seit 2018 als Berater im Professional Services Teams tätig und hat Erfahrungen mit Projekten gesammelt, die sich auf die Transaktions- und Sitzungsüberwachung im Zusammenhang mit Betrugsprävention konzentrieren. Seit 2020 konzentriert er sich auf Compliance und arbeitet eng mit unseren Kunden an Projekten rund um die Überwachung verdächtiger Aktivitäten und die Sorgfaltspflicht gegenüber Kunden zusammen.

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