Neue INFORM-Umfrage zeigt: KI ist heute essenziell im Kampf gegen Finanzkriminalität
26.02.2026
Finanzinstitute legen bei KI-Lösungen besonderen Wert auf Geschwindigkeit, Genauigkeit und die Reduzierung von Fehlalarmen
INFORM, ein Entwickler von Softwaresystemen für KI-gestützte Entscheidungsfindung in den Bereichen Risiko, Betrug und Compliance, veröffentlichte heute zentrale Ergebnisse seiner aktuellen Branchenumfrage „The Artificial Intelligence & Anti-FinCrime Market Research Survey“. Die Resultate unterstreichen die entscheidende und wachsende Rolle von Künstlicher Intelligenz (KI) im Kampf gegen Finanzkriminalität, mit einem klaren Fokus auf operative Effizienz und dem Wunsch nach Sicherheitstools der nächsten Generation wie etwa verhaltensbasierter Biometrie.
An der Umfrage nahmen 88 Fachleute aus dem Bereich Finanzkriminalität teil, die überwiegend aus großen Finanzinstituten stammen (über 56 % aus Banken, Kreditgenossenschaften und FinTechs), während 50 % aller Befragten in Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden tätig sind. Mehr als die Hälfte (53,85 %) bekleidet Positionen im oberen oder mittleren Management. Die Ergebnisse bestätigen eindeutig, dass KI keine Nischentechnologie mehr ist, sondern einen grundlegenden Bestandteil moderner Verteidigungsstrategien darstellt.
Aktuelle Nutzung von KI
Auf die Frage, in welchen Bereichen KI derzeit eingesetzt wird, nannten die Befragten insbesondere zentrale Compliance- und Detektionsaufgaben:
- Transaktionsmonitoring: 82,50 %
- Geldwäschebekämpfung (AML): 71,25 %
- Anomalieerkennung: 61,25 %
- Identitätsprüfung: 37,50 %
- Analyse des Kundenverhaltens: 33,75 %
Dies zeigt, dass KI insbesondere für hochvolumige, kontinuierliche Überwachungsprozesse eingesetzt wird, die sowohl für Betrugsprävention als auch für AML Compliance essenziell sind.
Zentrale Treiber für die Einführung von KI
Die Beweggründe für die Einführung von KI verdeutlichen den starken Fokus auf Effizienz und Wirksamkeit in Abteilungen zur Bekämpfung von Finanzkriminalität:
- Schnellere Erkennung: 80,00 %
- Reduzierung von Fehlalarmen (False Positives): 72,86 %
- Verbesserte Genauigkeit: 61,43 %
Während Kostensenkung (30,00 %) und eine verbesserte Kundenerfahrung (20,00 %) ebenfalls eine Rolle spielen, steht für die überwiegende Mehrheit die Notwendigkeit überlegener, schneller und präziser Erkennungsmechanismen zur Bewältigung zunehmender Risiken im Vordergrund.
Der Aufstieg verhaltensbasierter Biometrie
Ein herausragendes Ergebnis der Umfrage ist der Trend zu mehrschichtigen Verteidigungsstrategien. Auf die Frage, welches ergänzende Instrument neben KI am wertvollsten sei, nannten 56,25 % der Befragten Behavioral Biometrics (verhaltensbasierte Biometrie) als das wichtigste Werkzeug zur Bekämpfung von Finanzkriminalität. Das gestiegene Interesse resultiert aus der Fähigkeit dieser Technologie, komplexe Kontoübernahmeversuche, „Man-in-the-Browser“-Angriffe, Bot-Aktivitäten, Remote-Access-Betrug sowie Social-Engineering-basierte Transaktionen in Echtzeit zu erkennen.
Durch die Identifikation subtiler Abweichungen von der etablierten digitalen DNA eines Nutzers ermöglicht verhaltensbasierte Biometrie eine proaktive Verteidigung, indem verdächtige Aktivitäten erkannt werden, bevor eine betrügerische Transaktion erfolgt. Entsprechend groß ist das Interesse an einer Ausweitung biometrischer Verfahren in den kommenden drei bis fünf Jahren – mit einem durchschnittlichen Interesse von 6 von 10 Punkten in den befragten Organisationen.
Bekämpfung von Finanzkriminalität mit Hybrid-KI
Die Umfrageergebnisse bestätigen die strategische Ausrichtung von INFORM mit seiner Software RiskShield. Lösungen zur Betrugsprävention, die schnelle, präzise und erklärbare KI einsetzen, erfüllen genau die aktuellen Anforderungen der Branche. Zudem sind 56,79 % der Experten überzeugt, dass KI insbesondere bei der Mustererkennung in großen Datenmengen ihre größte Stärke entfaltet – eine der Kernkompetenzen der INFORM-Technologie.
RiskShield erfüllt diese Anforderungen mit einem Hybrid-KI-Ansatz, der die Präzision wissensbasierter Expertenregeln mit der Anpassungsfähigkeit und leistungsfähigen Mustererkennung moderner Machine-Learning-Verfahren (ML) kombiniert. Durch den Einsatz fortschrittlicher Verhaltensanalytik und verhaltensbasierter Biometrie erkennt RiskShield subtile Anomalien im Nutzerverhalten frühzeitig entlang der digitalen Customer Journey und stärkt so die Echtzeit-Betrugserkennung.
„Die Umfrageergebnisse zeigen deutlich, dass Finanzinstitute KI nicht länger als Experiment betrachten, sondern als strategischen Kernbestandteil ihrer Architektur zur Bekämpfung von Finanzkriminalität“, sagt Roy Prayikulam, Bereichsleiter Risiko und Betrug bei INFORM. „Geschwindigkeit, Präzision und die Reduzierung von Fehlalarmen sind geschäftskritische Anforderungen, ebenso wie Transparenz und Governance. Zukunftsfähige Lösungen wie RiskShield kombinieren leistungsstarke KI mit menschlicher Aufsicht und klarer Erklärbarkeit, um bessere und fundiertere Entscheidungen in Echtzeit zu ermöglichen.“
Die drei wesentlichen Merkmale von RiskShield
1. Ganzheitliches Management von Finanzkriminalität
RiskShield überwindet Silostrukturen, indem Betrugsprävention, AML Compliance und Risikomanagement auf einer einzigen, kanalübergreifenden Plattform vereint werden. Dies ermöglicht eine ganzheitliche Sicht auf Kunden und deren Transaktionen.
2. Echtzeitfähiges, adaptives Schutzsystem
Die Lösung verarbeitet Transaktionen und bewertet Risiken in Echtzeit und erfüllt damit die von 80 % der Befragten geforderte schnelle Erkennung. Das kombinierte KI-Modell passt sich kontinuierlich neuen kriminellen Vorgehensweisen an.
3. Optimierte Effizienz und Genauigkeit
Durch die intelligente Kombination von Expertenwissen und datengetrieben erkannten Mustern maximiert RiskShield sowohl die Genauigkeit als auch die Reduzierung von Fehlalarmen. Analysten können sich dadurch auf tatsächlich verdächtige Aktivitäten konzentrieren.
INFORM verfolgt weiterhin das Ziel, Finanzinstitute weltweit mit fortschrittlicher Hybrid-KI-Technologie zu unterstützen, um finanzielle Schäden zu verhindern, regulatorische Anforderungen zu erfüllen und Kunden vor Betrug zu bewahren – bei einer reibungslosen digitalen Customer Journey.
Über RiskShield
RiskShield ist seit über 20 Jahren bewährt und bei rund 250 Banken und Zahlungsdienstleistern weltweit im Einsatz, darunter Worldline, ING und Rabobank. Durch kontinuierliche Weiterentwicklung bleiben Anwender auf neue regulatorische Anforderungen und kriminelle Methoden vorbereitet. 2024 wurde RiskShield von Chartis Research als Category Leader in den „RiskTech Enterprise and Payment Fraud Solutions 2024 Quadrants“ ausgezeichnet.