
11.06.2026 // Daniel Schulteis
Warum sich Lagerleiter in Stichprobeninventur verlieben
In diesem Blog erfahren Sie Wissenswertes über die Arbeitserleichterung durch Stichprobeninventur.
11.06.2026 Daniel Schulteis
ShareEs beginnt selten mit Begeisterung.
Wenn das Thema Inventur aufkommt, denken viele Lagerleiter zuerst an dasselbe:
zusätzlicher Aufwand, angespannte Stimmung im Team, Nachzählungen und Stillstand im Lager.
Die Inventur gilt in vielen Unternehmen noch immer als notwendiger Ausnahmezustand. Etwas, das man irgendwie hinter sich bringen muss. Möglichst schnell. Möglichst ohne größere Probleme.
Und genau deshalb sorgt Stichprobeninventur bei vielen zunächst für Skepsis.
Die meisten Verantwortlichen glauben es erst, wenn sie erleben, wie stark sich der Aufwand tatsächlich verändert.
Nicht die Statistik.
Nicht die Technologie.
Nicht irgendwelche Buzzwords.
Sondern der Alltag danach.
Denn plötzlich müssen nicht mehr tausende Lagerpositionen gezählt werden. Die Inventur läuft weiterhin über das bekannte ERP-, WWS- oder LVS-System – nur deutlich kompakter.
Das bedeutet konkret:
Viele Unternehmen reduzieren ihren Zählaufwand mit der Stichprobeninventur im Schnitt um bis zu 95 %. Und genau an diesem Punkt verändert sich die Sicht auf Inventur.
Der größte Irrtum über Stichprobeninventur:
Dass man Kontrolle abgibt.
Tatsächlich passiert oft das Gegenteil.
Die Abläufe werden strukturierter. Ergebnisse nachvollziehbarer. Nachzählungen nehmen ab. Gleichzeitig bleibt die Inventur prüfungssicher und belastbar gegenüber der Finanzbuchhaltung und Wirtschaftsprüfung.
Mit der Stichprobeninventur bleiben zudem die gewohnten Prozesse erhalten. Es braucht keine neue Hardware und keine komplizierten Umstellungen im Lager.
Die Inventur fühlt sich dadurch nicht mehr wie Ausnahmezustand an, sondern wie ein kontrollierbarer Prozess.
Viele Lagerleiter beschreiben nach der ersten Stichprobeninventur vor allem eines:
Erleichterung.
Weil die Inventur schneller vorbei ist.
Weil das Team entspannter bleibt.
Weil das Tagesgeschäft nicht komplett auseinanderfällt.
Und weil man merkt:
Inventur muss nicht automatisch Chaos bedeuten.
Genau deshalb wechseln viele Unternehmen nach der ersten erfolgreichen Stichprobeninventur nicht mehr zurück zur Vollinventur.
Nicht wegen eines Trends.
Sondern, weil der Aufwand plötzlich wieder in einem vernünftigen Verhältnis zum Ergebnis steht.
Wie viel Inventuraufwand wäre in Ihrem Lager eigentlich vermeidbar?
Lassen Sie uns gerne auf LinkedIn vernetzen und in den Austausch gehen!
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ÜBER UNSERE EXPERT:INNEN

Daniel Schulteis
Experte für Inventur-Management
Daniel Schulteis ist bei INFORM im Account Management mit Fokus auf die Lösung INVENT XPERT für die Stichprobeninventur tätig. Mehr zu seiner Person können Sie seinem LinkedIn-Profil entnehmen.